Tau Lewis – Mouth Close to Earth
Entdecken Sie im Kunstmuseum Brandts eine Ausstellung mit großen Textilskulpturen von Tau Lewis, die aus wiederverwendeten Materialien entstehen. Hier begegnen Ihnen sanfte Gottheiten, mythische Wesen und Geschichten über Wurzeln, Fürsorge und Veränderung.

Im Kunstmuseum Brandts entfaltet sich das Werk von Tau Lewis als raumgreifende Installation. Stoffe, Leder, Muscheln und andere gefundene Materialien verwandeln sich in große Skulpturen, Masken und Wandteppiche, die den Raum mit eindrucksvoller Präsenz und neuen Erzählungen füllen.
Wenn Materialien ein neues Leben erhalten
Tau Lewis arbeitet mit wiederverwendeten Textilien, Leder, Muscheln und anderen Fundmaterialien, die sie von Hand zusammennäht. Diese langsame, sorgfältige Handarbeit ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Werke. Jeder Stich verbindet Spuren früherer Leben, alte Traditionen und die persönlichen Erfahrungen der Künstlerin.
Das Ergebnis ist eine Ausstellung, in der die Materialien lebendig zu werden scheinen. Einige Skulpturen erinnern an Menschen, andere treten als mythische Wesen mit Augen, Tentakeln und Körpern aus mehreren Textilschichten hervor. Diese Kunst lässt sich nicht nur betrachten, sondern auch räumlich erleben.
Eine Reise durch Mythen und wechselnde Stimmungen
Die Ausstellung greift alte Erzählungen über die Göttin Inanna und ihre Reise durch Dunkelheit, Verlust und Veränderung auf. Bei Tau Lewis wird der Mythos zu einem zeitgenössischen Universum, in dem Vergangenheit und Zukunft in weichen Formen, Klängen und eindrucksvollen visuellen Szenen aufeinandertreffen.
Beim Rundgang durch die Ausstellung im Kunstmuseum Brandts verändern sich Atmosphäre und Tempo von Raum zu Raum. Dabei entsteht Raum für vertiefte Betrachtung, Neugier und große Fragen darüber, woher wir kommen und wie wir mit anderen Menschen und der Welt um uns herum verbunden sind.
Gegenwartskunst mit körperlicher Präsenz
Tau Lewis beschäftigt sich mithilfe weicher Materialien mit Gemeinschaft, kulturellen Wurzeln und Geschichten, die häufig übersehen wurden. Ihre Werke eröffnen neue Perspektiven auf Kunst, Menschen und die Welt um uns herum.

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