VisitOdense

Moderne Großstadt mit über 1000 Jahren Geschichte

Odense ist eine der ältesten Städte Dänemarks – und zugleich eine lebendige Großstadt im Wandel. Hier begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart in den Straßen der Stadt, wo du Geschichte lebendig spüren kannst – von der Wikingerzeit über das Mittelalter bis zur Zeit H.C. Andersens. Vom Fluss Odense Å und alten Klostermauern bis hin zu modernen Kulturzentren und kreativen Stadträumen.

Odense Domkirke efterår
Foto: Andreas Bastiansen

Von Wikingern zur Kaufmannsstadt

Die Geschichte von Odense begann lange vor H.C. Andersen. Schon in der Wikingerzeit war das Gebiet rund um den Fluss Odense Å und Åsum ein wichtiger Knotenpunkt für Handel und Handwerk. Der Name „Odense“ stammt von „Odins Vi“ – einem heiligen Ort, der dem Gott Odin geweiht war. Funde wie eine über 30 cm lange Gewandnadel aus dem Skt. Jørgensparken und Spuren früher Besiedlung zeigen, dass hier schon lange vor der offiziellen Stadternennung Leben herrschte.

WUSSTEST DU SCHON – In Odense wurde eine Wikingernadel gefunden, die über 31 cm lang ist – eine der größten ihrer Art in Nordeuropa!

H.C. Andersens Odense

Am 2. April 1805 wurde H.C. Andersen in einem kleinen Haus in der Hans Jensens Stræde geboren. Damals war Odense eine Kleinstadt mit Schuhmachern, Waschfrauen und kleinen Handwerksbetrieben. Die Eindrücke seiner Kindheit prägten viele seiner Märchen, und obwohl er später weltberühmt wurde, blieben seine Wurzeln tief mit der Stadt verbunden. Heute kannst du sowohl sein Geburtshaus als auch das neue H.C. Andersen Hus besuchen, wo seine Geschichten durch Architektur, Klang und Licht lebendig werden.

WUSSTEST DU SCHON – Odense ist älter als Kopenhagen? Die Stadt wurde erstmals im Jahr 988 erwähnt und gehört damit zu den ältesten Städten des Nordens.

Industrielles Wachstum und Wandel

Mitte des 19. Jahrhunderts kam die Eisenbahn nach Odense, und die Stadt wuchs rasant. Neue Fabriken, Brauereien und Wohnhäuser entstanden, und Odense wurde zu einem Zentrum für Industrie und Transport. Die Arbeiterkultur blühte auf, und viele der alten Industriegebäude stehen noch heute – sie werden heute als Kulturzentren, Restaurants oder Büros genutzt.